Nationaal Monument Kamp Vught (icoon) National Denkmal Konzentrationslager Vught

National Denkmal Konzentrationslager Vught

Gesamteinrichtung eines National Denkmal

Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
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Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught
Nationaal Monument Kamp Vught

Das war eine sehr besondere Aufgabe. Wir wollten einerseits die Besucher für die Existenz und die Entstehungs-geschichte von Tätern, Opfern und „Zuschauern“ sensibilisieren: Wie fühlen, denken und handeln Menschen in diesen unterschiedlichen Rollen und wie kommen sie mit dieser Rolle zu Recht? Besonders Schülergruppen und Jugendliche waren hier die Zielgruppe. Andererseits sollte dieses Monument auch Menschen, die Erinnerungen an diesen Ort haben, Platz bieten. Genauso wie Menschen, die zum Gedenken hierher gehen.

Wir glauben, dass wir genau das umgesetzt haben. Wir haben eine sehr sorgfältige Auswahl beim Aufbau getroffen: was steht wo und wann sieht es der Besucher jeweils. Das Thema wird dem Besucher also auf eine sehr subtile Art und Weise vermittelt und bewusst gemacht. Ein Beispiel: Beim Hereinkommen sieht er einen wackeligen kleinen Tisch über dem eine kleine Lampe hängt. Auf dem Tisch liegt ein Stapel Papier; insgesamt 365 Blätter. Wo bin ich hier? Worum geht es? Kommt der Besucher am 8. Juni in die Ausstellung und nimmt sich das oben liegende Blatt Papier, dann liest er einen Text von jemandem über genau jenen 8. Juni von damals. Plötzlich ist es Teil seiner eigenen Welt. Nachdem sich der Besucher alle Ausstellungsräume angesehen hat, begegnet er diesem Tisch sehr viel später noch einmal. Jetzt ist der Tisch Teil einer Baracke. Wie wirkt der Text vom 8. Juni jetzt auf den Besucher, nachdem er inzwischen sehr viele Informationen erhalten hat?

Das Ende der Ausstellung ist eigentlich kein Ende. Unser Ziel ist es, dass die Besucher eine Vorstellung, eine Idee von allem mitnehmen. Der letzte Raum ist ein gemütliches Café. In Teilen dieses Raumes befinden sich multimediale Installationen. Auf einer Wand ist eine lebensgroße Projektion einer Diskussion im Café zu sehen und zu hören. Der Besucher wird ein Teil davon. Er kann sich hinsetzen und die aktuelle Tageszeitung lesen oder auch einfach nur durch den Raum hindurchgehen. Das, was der Besucher von den Gesprächen auffängt, klingt zwar spontan und ungezwungen, folgt aber einem vorher sorgfältig entworfenen Drehbuch. Besucher fragen sich möglicherweise, was das alles soll; und fangen ein Gespräch darüber an oder sie gehen nachdenklich nach Hause!

Alle Zielgruppen waren mit dem Resultat letztendlich sehr zufrieden. Viele Schülergruppen kommen nach Vught, aber auch ehemalige Gefangene, die mit diesem Ort verbunden sind. Eine Frau sagte bei der Eröffnung: “Ja, ihr dürft meine Sachen behalten. Sie haben hier den richtigen Platz gefunden.”

In 2003 empfing das National Denkmal Konzentrationslager Vught den ICODO zweiten Preis für die Neueinrichtung des Denkmals.

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