GEO-icoon-Pan Gold aus Georgien

Gold aus Georgien

4 maart 2010 t/m 27 juni 2010

Der Mythos vom Goldenen Vlies

Goud uit Georgië
Goud uit Georgië
Goud uit Georgië
Goud uit Georgië
Goud uit Georgië
Goud uit Georgië
Goud uit Georgië
Goud uit Georgië
Goud uit Georgië
Goud uit Georgië
Goud uit Georgië

Eine spektakuläre Ausstellung von Schätzen aus dem alten Georgien. Die Ausstellung zeigt Werke aus der Bronzezeit, Eisenzeit und römischen Zeiten von verschiedenen Orten in Georgien, auch wertvolle Grabfunde aus den Ausgrabungen der berühmten Tempelstadt Vani. Durch außerordentlichen Reichtum an Goldschmuck hatte Kolchis (alte Georgien) vermutlich seinen Ruf als „goldreiches Land“ erworben, der auf unterschiedliche Weise auch von den griechisch-römischen Autoren unterstrichen worden ist.

Die Ausstellung zeigt die Georgier, ein Volk mit einer einzigartigen Kultur und turbulente Geschichte. Das zentrale Thema dieser Ausstellung ist der griechische Mythos von Jason auf der Suche nach dem Goldenen Vlies in Kolchis. In dieser Sage, die als „Argonautensage“ bekannt ist, erhielt Jason von seinem Onkel Pelias den Auftrag, das goldene Vlies aus Kolchis zu entführen. Die Argonauten fuhren auf der Fluss Rioni in Poti, wo mann jetzt immer noch Gold gewinnt durch Waschen von Bach- und Flusssedimenten mit Hilfe von Schaffellen.

Die Räume im Museum haben jeweils ihre eigene Atmosphäre. Sie geben die Schnittstelle, zwischen dem Mythos des goldenen Vlieses und das goldreiche Kolchis, mit der örtlichen Bevölkerung wieder.

Die Reise nach Kolchis
In dem ersten Raum geht die Sonne über dem Wasser auf. Wir sind in dem Land des Sonnengottes Apollo. Wir sehen das tägliche Leben in Kolchis, hier beginnt auch der Mythos: “Phoibos, ich meld’ anhebend von dir urweltlicher Manner. Nachruhm, die durch des Pontos Entmündungen, zwischen dem dunklen Felsengeklipp, zufolge des Pelias Herrschergebote, Fern nach dem goldenen Vließ hinsteuerten Argo, die rasche”.

Nach einer langen Fahrt erreichten die Argonauten die Ostküste vom Schwarzen Meer. Sie wurden vom Aietes, König von Kolchis, gastfreundlich aufgenommen. Als Jason von König Aietes das goldene Vlies verlangte, stellte ihm der König zwei Aufgaben: zum einen sollte Jason feuerschnaubende Stiere mit ehernen Füßen vor den Pflug spannen und mit ihnen pflügen, zum anderen sollte er Drachenzähne in die Furchen säen und mit den daraus wachsenden, gepanzerten Männern kämpfen.

Feuer
Das Feuer steht zentral in dem zweiten Raum. Es ist nicht nur das Feuer des Drachen, sondern auch das Feuer des Schmieds. Georgien war bereits weit mit Metallbearbeitung.

Erde
Der Mythos erzählt: “Aeates pflanzte die pflugschar von demant. In dem Marsfeld, entstrilte die stiere. Die flammen spien von glühendem feuer. Und mit dem ehernen huf in die wette den boden. Stampften, der laut dann schallte.” „Er befahl mir, mit diesen beiden Bullen ein Feld von vier Morgen zu pflügen”. Der dritte Raum betrifft die Erde, der Boden. Wir sehen hier zwei Stiere, mit bronze Bullen Beinen, die vier Streifen im Raum gepflügt haben. Georgien war seiner Zeit voraus, auch in der Landwirtschaft. Außerdem war es das Land, wo der Wein erfunden wurde!

Wasser und Gold
Das Wasser symbolisiert im Hauptraum des Museums vor allem den Fluss von den Bergen in dem sich die Goldteile befinden. Die örtliche Bevölkerung legt dicke Schafsfelle ins Wasser, um so den Sand auf­­zufangen, der auf diesen Fellen haftet. Vermutlich ist das goldene Vlies des Aietes von derselben Art gewesen. Die Berichte von der Goldgewinnung in den kolchischen Flüssen mithilfe von Schaffellen führte vermutlich zu der Sage des goldenen Vlieses. Für die alten Griechen stand das “Goldene Vlies” der Kolcher im Mittelpunkt ihrer Begierden. Mit rund 50 Mann riskierte Jason die waghalsige Reise zum Land der Kolcher, um das Goldene Vlies zu erbeuten. Für seine Expedition ließ er das größte Schiff seiner Zeit zimmern: die Argo. Ein Grund für uns, die Vitrinen mit den schönen goldenen Objekten in einem sehr großen Wasserbehälter zu platzieren. Bei diesem Höhepunkt der Ausstellung wird regelmäßig der Pelz, oder das goldene Vlies, aufgeklopft. Es sieht dann so aus, als ob Goldteile im ganzen Raum nach unten wirbeln.

Der Mythos vom Goldenen Vlies
Am Ende der Ausstellung sehen wir die Sonne wieder, diesmal hoch am Himmel. Hier wird der ganze Mythos noch einmal erzählt, aber nun in seiner Gesamtheit. Im Hintergrund ein großes Gemälde von Medea, die mit dem Argonauten und mit dem Goldenen Vlies, auf der Rückfahrt ist. Abschließend die Figur von Nikè. Sie ist die Göttin des Sieges und der Erfolg dieses Unternehmens, das mit Mühe und Anstrengung zu Ende gebracht ist.

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